Was sind Autoklaven? / Autoklaven Hersteller

Autoklaven sind Geräte, welche vor allem in Labors zur Sterilisation verwendet sind. Ein Autoklav kann verschiedene Fassungsvermögen haben und somit für unterschiedliche Arztpraxen und Labors verwendet werden.

Hersteller werben mit unterschiedlichen Zusatzeigenschaften, das Grundprinzip ist dabei aber gleich. Manche kennen das Prinzip eventuell aus der Küche: Der Schnellkochtopf funktioniert nach demselben Prinzip und ist somit auch ein Autoklav, obwohl der Verwendungszweck das schnelle Garen und nicht Sterilisieren ist.

Es handelt sich bei dem Gerät um einen Druckbehälter. In welchem die zu sterilisierenden Gegenstände Wasserdampf ausgesetzt sind. Die thermische Behandlung führt dazu, dass die Gegenstände ohne Einsatz von chemischen Stoffen sterilisiert werden. Ebenso sind physische Maßnahmen (zum Beispiel Schrubben) nicht notwendig. Dies sorgt dafür, dass die Instrumente und Behälter steril werden, ohne Abrieb oder Beschädigung zu riskieren.

Wo werden Autoklaven eingesetzt?

Autoklaven werden vor allem in medizinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen verwendet, um kontaminierte Gegenstände vor dem nächsten Einsatz zu sterilisieren. Gerade in der Medizin ist die Sterilisation notwendig. Das Laborgerät sollte möglichst keimfrei gereinigt sein, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Aber auch in forschenden Betrieben sind möglichst saubere Instrumente notwendig, um wissenschaftliche Studien und Experimente nicht zu verfälschen und möglichst exakte Ergebnisse zu erhalten.

Weitere Anwendungen finden sich auch in der Industrie. Zum Beispiel in der Chemie, Glasindustrie und der Lebensmittelindustrie. Das Grundprinzip des Autoklaven ist dabei gleich, unterscheidet sich aber in Details und der Größe der Geräte.

Darauf sollten Sie bei der Auswahl von Autoklaven beachten

Vor allem im medizinischen Bereich werden Autoklaven sehr erfolgreich zur Sterilisation eingesetzt. Entsprechend der guten Nachfrage haben sich verschiedene Hersteller für Autoklaven auf dem Markt etabliert, wie Euronda, VOS Schott und Systec GmbH um nur ein paar exemplarisch zu nennen.

Die angebotenen Autoklaven sind weit fortgeschrittene Produkte höchster Qualität. Obwohl das Prinzip des Autoklaven bereits im 17. Jahrhundert entwickelt wurde, haben diese modernen Geräte, außer des Wirkungsprinzips, kaum noch etwas mit den Versuchsaufbauten von damals gemein.

Gerade in ihren Zusatzfunktionen und Komfortfunktionen versuchen sich die Hersteller voneinander abzugrenzen und Alleinstellungsmerkmale zu etablieren. Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO Richtlinien ist mittlerweile obligatorisch.

Die Top-Geräte bieten mittlerweile Touch Displays. Diese erleichtern die Bedienung und ermöglichen flexiblere Programme, als bei den vormaligen auf mechanischen Tasten basierenden Geräten.

Netzwerkanschlüsse dienen vor allem der Dokumentation. Damit können die Daten der Sterilisation zu zentralen Rechnern, zum Beispiel Dokumentenmanagementsystemen (DMS), weitergeleitet werden. Dies ist gerade für die Qualitätskontrolle in Betrieben notwendig, da die lückenlose Dokumentation oft ein Bestandteil des Arbeitens nach bestimmten ISO Normen ist.

In Zeiten des Umweltschutzes sind energie-effiziente Autoklaven mittlerweile auch zur Selbstverständlichkeit geworden. Da die Energiepreise auch stetig steigen, ist der Kauf eines sparsamen Geräts eine weise Investition in die Zukunft.

Ein weiterer interessanter Aspekt, den manche Geräte bieten, ist eine Wasseraufbereitung. Dadurch wird der Dampfsterilisator unabhängig von einer permanenten Wasserversorgung

Die Größe eines Autoklaven ist in Liter gemessen. Das Volumen sollte sich daran orientieren, welche Gegenstände Sie regelmäßig einer Sterilisation unterziehen. Je mehr Liter das Gerät hat, desto größer können die zu sterilisierenden Gegenstände sein.