Die größten Anbieter für Elektro Transporter im Vergleich

Die größten Anbieter für Elektro Transporter im Vergleich

Im vergangenen Jahr haben eine Reihe von Automobilherstellern ehrgeizige Pläne zur Elektrifizierung von schweren Lastkraftwagen, Sattelschleppern, Kastenwagen, Lieferwagen und anderen Fahrzeugen angekündigt oder vorangetrieben. Die Nachfrage und das Interesse an dieser Technologie werden immer größer. Da Lastkraftwagen im Vergleich zu anderen Transportmitteln den größten Teil der Energie verbrauchen, bietet die Elektrifizierung in diesem Bereich ein

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Im vergangenen Jahr haben eine Reihe von Automobilherstellern ehrgeizige Pläne zur Elektrifizierung von schweren Lastkraftwagen, Sattelschleppern, Kastenwagen, Lieferwagen und anderen Fahrzeugen angekündigt oder vorangetrieben. Die Nachfrage und das Interesse an dieser Technologie werden immer größer. Da Lastkraftwagen im Vergleich zu anderen Transportmitteln den größten Teil der Energie verbrauchen, bietet die Elektrifizierung in diesem Bereich ein enormes Potenzial zur Verringerung der Kohlenstoffbelastung der Flotten.

Diese neuen Fahrzeuge stoßen schnell auf die bekannten Herausforderungen in Bezug auf die Reichweite der Batterien, die Produktionskapazität und die Infrastruktur für das Aufladen bzw. Betanken. Das ist einer der Gründe, warum sich eine Gruppe von Fuhrparkleitern, neben einem langfristigen Vorstoß zur Elektrifizierung auch für erneuerbares Erdgas und andere Effizienzverbesserungen einsetzen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen einige der größten Anbieter für Elektro Transporter im Vergleich vorstellen.

Der Daimler Lkw Elektro-Transporter im Vergleich

Daimler, der größte Lkw-Hersteller der Welt, macht große Fortschritte bei seinem Freightliner eCascadia, einem großen Elektro-Lkw, der eine Reichweite von ca. 402 km verspricht.

Der deutsche Automobilhersteller hat vor Kurzem einen Freightliner eCascadia an Southern California Edison (SCE) für einen dreimonatigen Test des Batterie-elektrischen Lkw der Klasse 8 ausgeliefert. Das Energieversorgungsunternehmen wird den eCascadia für den Transport schwerer Ausrüstungen von seinem Lager zu den Servicezentren einsetzen.

Die Daimler-Marke Mercedes-Benz hat auch dieses Jahr ein neues Elektromodell vorgestellt, den Mercedes-Benz eActros LongHaul. Er baut auf den bestehenden eActros-Kurzstrecken-Lkw des Unternehmens auf, der bereits von Kunden getestet wird. Der eActros LongHaul verspricht eine Reichweite von 310 Kilometern und soll laut Daimler bis 2024 serienreif sein.

Neben dem eActros LongHaul kündigte Daimler auch einen Lkw mit Elektro-Brennstoffzelle an, den Mercedes-Benz GenH2, der nach eigenen Angaben mehr als 966 km weit fahren kann, bevor er aufgetankt werden muss. Daimler geht davon aus, dass der Lkw ab 2023 in der Erprobung ist und ab 2025 kommerziell verfügbar sein wird.

Der Ford E-Transit Elektro-Transporter im Vergleich

Ford verspricht, dass der E-Transit-Van ab Ende 2021 erhältlich sein wird.

Der amerikanische Autogigant Ford ist bereits im Jahr 2020 in ein neues Segment des Elektrofahrzeugmarktes vorgestoßen und plant die Entwicklung einer rein elektrischen Version seines beliebten Transit-Lastwagens.

Ford verspricht, dass der E-Transit-Van ab Ende 2021 erhältlich sein wird. Das Fahrzeug soll weniger als 40.000 Euro kosten und eine Reichweite von ca. 203 km haben.

Ford verkauft jedes Jahr 150.000 seiner herkömmlichen E-Transit-Vans. Aus internen Daten des Unternehmens geht hervor, dass der durchschnittliche Transit-Benutzer täglich ca. 119 km zurücklegt, was durchaus im Rahmen der voraussichtlichen Reichweite der Elektroversion des Fahrzeugs liegt.

Fords ehrgeiziger Zeitplan für die Produktion wird durch eine Investition von 150 Millionen Euro für die Umrüstung eines Werks gestützt, in dem bereits der dieselbetriebene Transit hergestellt wird. Laut Ford werden durch die Produktion des E-Transit auch 150 Arbeitsplätze geschaffen.

Im gesamten Unternehmen investiert Ford bis 2022 insgesamt 19 Milliarden Euro in die Elektrifizierung von Fahrzeugen. Zu den neuen Modellen gehören der Mustang Mach-E und eine Elektroversion des Ford F-150, einer der beliebtesten Pickup-Trucks.

Der Volvo VNR Elektro-Transporter im Vergleich

Der Volvo VNR Elektrik hat eine Reichweite von 240 Kilometer und erreicht auf der Autobahn eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h.

Volvo Trucks hat seinen emissionsfreien Lkw, den VNR Elektrik, kurz vor Ende des Jahres 2020 auf den Markt gebracht. Der VNR Elektrik hat eine Reichweite von 240 km und erreicht auf der Autobahn eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h. Eine 80-prozentige Aufladung des Fahrzeugs dauert laut Volvo 70 Minuten. Der Lkw ist in drei Modellen erhältlich: Ein traditioneller Lkw, eine 4×2-Zugmaschine und eine 6×2-Zugmaschine.

Volvo investierte 350 Millionen Euro in sein Werk, um die Lkws zu montieren, die 2019 erstmals in Südkalifornien auf den Markt gekommen sind.

Volvo wird seine Elektro-Transporter zum Kauf oder Leasing anbieten und auch die dazugehörige Ladeinfrastruktur leasen und finanzieren.

Volvo Trucks befindet sich außerdem in einem frühen Stadium der Einführung eines Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lkw in einer Partnerschaft mit Daimler. Der CEO von Volvo Trucks, Martin Lundstedt, sagte laut Forbes, die COVID-19-Krise sei ein Motivationsfaktor für das Unternehmen gewesen, sich verstärkt auf diesen Bereich zu konzentrieren.

Der Tesla Elektro-Transporter im Vergleich

Tesla hat seinen Einstieg in den Schwerlasttransportsektor seit Jahren angekündigt. Um genau zu sein, seit das Unternehmen im Jahr 2017 Pläne für den Tesla Semi vorstellte. Der Produktionszeitplan wurde jedoch immer wieder nach hinten verschoben, sodass das Unternehmen jetzt von einem Starttermin im Jahr 2021 ausgeht.

Nichtsdestotrotz erhält Tesla weiterhin Großaufträge für den seit langem versprochenen Tesla Semi, einen Elektro-Transporter der Klasse 8, einschließlich der Reservierung von 130 Fahrzeugen durch Walmart. Andere namhafte Unternehmen wie Anheuser-Busch, FedEx, PepsiCo und UPS haben ebenfalls Ihr Interesse kund gegeben, müssen jedoch noch die Reservierungsgebühren von nahezu 20.000 Euro pro Lkw entrichten.

Die Tesla Semis Elektro-Transporter wird es in zwei Modellen geben: eines mit einer Reichweite von 480 km, der andere mit einer Reichweite von 800 km. Nach Angaben des Unternehmens liegen die erwarteten Grundpreise für diese Lkw bei 130.000 bzw. 150.000 Euro. (Ein typischer Klasse-8-Diesel-Tagestransporter beginnt bei etwa 110.000 Euro).

Tesla gibt an, dass der Semi Elektro-Transporter bei voller Beladung (etwa 40 Tonnen) in 20 Sekunden von 0 auf 60 km/h beschleunigt und diese Geschwindigkeit auch bei einer Steigung von 5 Prozent beibehalten kann, so das Unternehmen.

Da sich die Verzögerungen bei der Produktion des Tesla Semi häufen, sind einige Analysten der Meinung, dass dieses große Fahrzeug zu einer Ablenkung geworden ist und sich grundlegend von Teslas Elektrofahrzeugen unterscheiden wird.

 

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